|
|
|
Coaching
bedeutet andere Menschen in ihrem Veränderungsprozess zu begleiten und
zu unterstützen. Ihnen zu helfen ihr Selbstvertrauen und ihren
Lebensweg / Berufung zu finden.
Dazu ist es notwendig, dass wir selbst im Gleichgewicht sind.
Preise für berufliches und persönliches Coaching:
Zwischen Euro 60,-- und 90,-- / Stunde (nach Selbsteinschätzung)
Wenn Sie folgende Geschichte: "Die Parabel der Trapeze" gelesen haben,
wissen Sie, was ich meine, wenn ich sage: "Es geht beim Coaching darum, wie wir Kraft und Vertrauen finden können, uns aufs
nächste Trapez zu schwingen und gleichzeitig herausfinden können,
welches denn nun das richtige Trapez für uns ist :-)"
Die Parabel der Trapeze
Von der Furcht vor der Verwandlung zur Verwandlung der Furcht.
Manchmal denke ich, mein Leben sei eine Serie von Trapezschwüngen.
Entweder hänge ich an einem Trapezbalken, der vor sich hinschwingt,
oder, einige Augenblicke meines Lebens lang, schleudere ich durch den
Raum zwischen zwei Trapezen.
Die
meiste Zeit meines Lebens verbringe ich damit, mich an meiner
„Trapezstange-des-jeweiligen Augenblicks“ festzuklammern, als ginge es
um mein Leben. Sie schwingt mich in einem bestimmten, festen
Rhythmus hin und her, und gibt mir das Gefühl, mein Leben unter
Kontrolle zu haben. Ich kenne die meisten richtigen Fragen und sogar
einige der Antworten.
Aber hin und wieder, wenn ich glücklich (oder nicht ganz so glücklich)
vor mich hin schwinge, schaue ich ein Stück vor mich und was sehe ich?
Ich sehe, wie mir eine andere Trapezstange entgegenschwingt. Die
Trapezstange ist leer und ich weiß, in dieser Stelle in mir, die weiß,
dass auf dieser neuen Trapezstange mein Name steht. Sie ist mein
nächster Schritt, mein Wachstum, meine Lebendigkeit, die gekommen ist,
um mich zu holen. Tief in meinem Herzen weiß ich, dass ich, um zu
wachsen, meinen Halt dieser augenblicklichen, wohlbekannten Stange
loslassen und mich zur nächsten schwingen muss.
Jedes Mal, wenn mir das passiert, hoffe ich (nein, ich bete), dass ich
meine alte Stange nicht ganz loslassen muss, bevor ich die neue greifen
kann. Aber in dieser Stelle in mir, die weiß, ist mir klar, dass ich
meinen Halt an meiner alten Stange erst völlig loslassen und für einen
Augenblick in der Zeit durch den Raum schleudern muss, bevor ich die
neue Stange greifen kann.
Das erfüllt
mich jedes Mal mit Schrecken. Es hilft auch nichts, dass ich es in all
meinen früheren Schwüngen durch die Leere des Unbekannten immer
geschafft habe. Jedes Mal habe ich Angst, dass ich danebengreifen
werde, dass ich auf den unsichtbaren Felsen in der bodenlosen Kluft
zwischen den Trapezen zerschmettert werde. Ich tue es trotzdem.
Vielleicht ist dies das Wesen dessen, was die Mystiker „Erfahrung des
Glaubens“ nennen. Keine Garantien, kein Netz, keine
Versicherungspolice, aber Sie tun es trotzdem. Irgendwie steht es
einfach nicht mehr länger auf der Liste der möglichen Alternativen,
weiter an dieser alten Trapezstange zu hängen.
|