Coaching

 

Coaching bedeutet andere Menschen in ihrem Veränderungsprozess zu begleiten und zu unterstützen. Ihnen zu helfen ihr Selbstvertrauen und ihren Lebensweg / Berufung zu finden.
Dazu ist es notwendig, dass wir selbst im Gleichgewicht sind.

Preise für berufliches und persönliches Coaching:

Zwischen Euro 60,-- und 90,-- / Stunde (nach Selbsteinschätzung)

Wenn Sie folgende Geschichte: "Die Parabel der Trapeze" gelesen haben, wissen Sie, was ich meine, wenn ich sage: "Es geht beim Coaching darum, wie wir Kraft und Vertrauen finden können, uns aufs nächste Trapez zu schwingen und gleichzeitig herausfinden können, welches denn nun das richtige Trapez für uns ist :-)"

Ausbildung: Vom Konflikt zur Kooperation, Konfliktbewältigung, Mediation,

Coaching im privaten und beruflichen Umfeld

Seminarinhalte:

  1. Mediation im beruflichen (im Team, Gesundheitswesen, Dienstleistung zwischen den Parteien, Schule) und privaten Umfeld (familiäre Konflikte, z.B. Scheidung, Erbschaft)

  2. Restorative Justice Circle als Sonderform der Mediation in Gruppen und Teams

(z.B. Mobbing, Täter-Opfer-Ausgleich)

  1. Supervision und Begleitung bei Gruppenprozessen

(Team, Verein, Organisation, Schule, Familie)

  1. Soziokratie als Grundlage für Gruppenprozesse und Entscheidungsfindung zu mehr Effektivität und Sicherheit

  2. Coaching auf der Basis der GFK als Unterstützung für Menschen in äußeren Konfliktsituationen sowie in persönlichen Wachstumsprozessen und bei inneren Konflikten

  3. Systemische Arbeit (Familien- und Organisationsaufstellungen)

  4. Arbeit mit Glaubenssätzen (Glaubenssätze erkennen, umwandeln oder auflösen, Arbeit und Dialog mit dem inneren Team)

  5. Erkennen und Abbau von Vorurteilen und Feindbildern

  6. Führen und Leiten (Wie übernehme ich Verantwortung im Sinne der Haltung der GFK)

  7. Umgang mit „inneren und äußeren Widerständen“ und Projektionen der Parteien

Termine: 15 Tage Training Juni 2010 bis April 2011

Kosten: Euro 1100,-- bis 1800,-- nach eigener Einschätzung

(Das Seminar wird mit 500 Euro  Bildungsprämie vom  Zentrum für Weiterbildung unterstützt)

Der nächste Kurs beginnt  im Mai 2011, Nähere Infos auf Anfrage.

Die Parabel der Trapeze

Von der Furcht vor der Verwandlung zur Verwandlung der Furcht.

Manchmal denke ich, mein Leben sei eine Serie von Trapezschwüngen. Entweder hänge ich an einem Trapezbalken, der vor sich hinschwingt, oder, einige Augenblicke meines Lebens lang, schleudere ich durch den Raum zwischen zwei Trapezen.

Die meiste Zeit meines Lebens verbringe ich damit, mich an meiner „Trapezstange-des-jeweiligen Augenblicks“ festzuklammern, als ginge es um mein Leben.
Sie schwingt mich in einem bestimmten, festen Rhythmus hin und her, und gibt mir das Gefühl, mein Leben unter Kontrolle zu haben. Ich kenne die meisten richtigen Fragen und sogar einige der Antworten.

Aber hin und wieder, wenn ich glücklich (oder nicht ganz so glücklich) vor mich hin schwinge, schaue ich ein Stück vor mich und was sehe ich? Ich sehe, wie mir eine andere Trapezstange entgegenschwingt. Die Trapezstange ist leer und ich weiß, in dieser Stelle in mir, die weiß, dass auf dieser neuen Trapezstange mein Name steht. Sie ist mein nächster Schritt, mein Wachstum, meine Lebendigkeit, die gekommen ist, um mich zu holen. Tief in meinem Herzen weiß ich, dass ich, um zu wachsen, meinen Halt dieser augenblicklichen, wohlbekannten Stange loslassen und mich zur nächsten schwingen muss.

Jedes Mal, wenn mir das passiert, hoffe ich (nein, ich bete), dass ich meine alte Stange nicht ganz loslassen muss, bevor ich die neue greifen kann. Aber in dieser Stelle in mir, die weiß, ist mir klar, dass ich meinen Halt an meiner alten Stange erst völlig loslassen und für einen Augenblick in der Zeit durch den Raum schleudern muss, bevor ich die neue Stange greifen kann.

Das erfüllt mich jedes Mal mit Schrecken. Es hilft auch nichts, dass ich es in all meinen früheren Schwüngen durch die Leere des Unbekannten immer geschafft habe. Jedes Mal habe ich Angst, dass ich danebengreifen werde, dass ich auf den unsichtbaren Felsen in der bodenlosen Kluft zwischen den Trapezen zerschmettert werde. Ich tue es trotzdem. Vielleicht ist dies das Wesen dessen, was die Mystiker „Erfahrung des Glaubens“ nennen. Keine Garantien, kein Netz, keine Versicherungspolice, aber Sie tun es trotzdem. Irgendwie steht es einfach nicht mehr länger auf der Liste der möglichen Alternativen, weiter an dieser alten Trapezstange zu hängen.